Festivalfragen an...

Danko Jones

Für unsere Kategorie "Festivalfragen an..." stellen wir Künstler:innen Fragen zu ihrem Touralltag und ihrer Liebe zur Musik. Dieses Mal: Danko Jones.

Danko Jones
Foto: Danko Jones (Foto: Jon Usual)

Stell dich in einem Satz vor.

Mein Name ist Danko Jones. Ich singe und spiele Gitarre.

Was ist dein Lieblingssnack auf Tour?

Das hängt ganz davon ab, wo wir gerade auftreten. Der gemeinsame Nenner ist jedoch meistens eine Tüte Chips, am liebsten von einer regionalen Marke.

Worauf freust du dich während der Festivalsaison am meisten?

Festivals machen Spaß, weil man meist vor einem riesigen Publikum auftritt und mit vielen Bands zusammen spielt, von denen man entweder Fan ist, mit denen man befreundet ist oder beides. Vor großem Publikum zu spielen und vielleicht ein paar Freunde aus anderen Bands wiederzusehen, darauf freue ich mich also am meisten.

Was inspiriert deine Liveshow?

Die Gelegenheit, die Songs, die wir geschrieben haben, vor einem Publikum zu spielen, das sie hören will und oft sogar die Texte kennt.

Hast du ein Post-Show-Ritual? Wie sieht das aus?

Keine Rituale nach dem Auftritt, denn die Show ist ja schon vorbei und man kann sich entspannen. Wir befinden uns jeden Tag in einer anderen Umgebung und sind keine so große Band, dass wir Tag für Tag kontrollierte Rahmenbedingungen schaffen könnten. Wir sind den Umständen ausgeliefert, in die wir hineingeworfen werden. Das ist nicht gerade förderlich für Rituale.

Auf Festivals trifft man auf ein ganz anderes Publikum als bei den eigenen Konzerten. Was ist dein Geheimtipp, um die Leute mitzureißen?

Sei dem Publikum gegenüber immer respektvoll. Geh niemals davon aus, dass sie wissen, wer du bist – wahrscheinlich wissen sie es nicht. Sei authentisch, aber wenn du dich freust, dort zu sein – was bei uns meistens der Fall ist –, dann vermittele diese Begeisterung unbedingt. Mach das zum Beispiel durch einen lokalen Bezug oder deinen Tonfall. Und vermassel die Songs bloß nicht.

Was macht eine gute Performance aus?

Keine Pannen.

Welche:r Künstler:in hat dich dazu inspiriert, selbst Musik zu machen?

Da gibt es zu viele, um sie alle aufzuzählen. Im Laufe der Jahre ändert sich die Liste je nach Tag. Heute würde ich also sagen: Black Flag, Van Halen, Slayer, Bad Brains, ZZ Top, Ultramagnetic MCs, The New Bomb Turks und The Blues Explosion.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?

Cliff Burton, Eddie Van Halen und Alex Van Halen.

Welcher ist dein Go-To-Karaokesong?

„Candle In The Wind“ von Elton John.

Was ist dein Komfortalbum?

Wahrscheinlich “The Ex“ mit Tom Cora auf dem Album „…And The Weathermen Shrug Their Shoulders“ oder Suicidal Tendencies auf dem Album „Lights Camera Revolution“.