Zum 13. Mal wird im Mai das Desertfest Berlin stattfinden. Los geht es bereits am Donnerstag, den 14. Mai und am Samstag, den 16. endet das Event in Columbiahalle und -theater, das längst zu einer internationalen Pilgerstätte für alle Fans von Heavy Rock, Stoner, Doom, Vintage Rock, Psych, Post-Rock und mehr geworden ist.
Die Tagesaufteilungen sind mittlerweile bekanntgegeben, und langsam verdichtet sich das Line-up. Hier sind die aktuellen vier Neuzugänge:
Die instrumentalen Post-Rocker Toundra aus Madrid hatten zuletzt mit ihrem siebten Album “Hex” 2022 von sich reden gemacht. Danach wurde es ruhiger. Aber jetzt ist die vierköpfige Band aus der Pause zurück, um mit ihren melodischen wie riffgetränkten Abfahrten zu verführen.
Noch mehr instrumentalen Post-Rock gibt es von Causa Sui. Die 2005 in Dänemark gegründete Band verarbeitet in ihrer Musik die progressiven Ideen des Krautrock und der kosmischen Musik mit einer zeitlosen Jam-Attitüde. Erst 2025 ist ihr achtes Album “In Flux” erschienen.
Eine absolute Desertfest-Institution sind Greenleaf aus Schweden (und mit dem deutschen Bassisten Hans Fröhlich). Die sind einst als Allstar-Stoner-Band um Dozer-Gitarrist Tommi Holappa gestartet und mit Einstieg von Sänger Arvid Jonsson 2014 zu einer Band geworden, die den mitreißenden Retro-Heavy-Rock von Graveyard mit der Wucht des Stoner verbindet.
Eine echte Überraschung im Line-up stellen jedoch Gumm aus Chattanooga, Tennessee dar. Die Band hat nämlich nichts mit Stoner oder ähnlichem zu tun, sondern spielt straighten, aggressiven Hardcore, mit dem sie auch schon als Support von Militarie Gun auf deutschen Bühnen zu sehen waren. Ein Beleg dafür, dass das Desertfest gewillt ist, sich stilistisch zu öffnen und mit angenehm unberechenbaren Überraschungen zu punkten.
Außerdem mit dabei sind unter anderem John Garcia mit seiner Band Hermano, die ein Comeback feiernde The Sword, Red Fang mit einer exklusiven Deutschland-Show, die instrumentalen Post-Metal-Helden Russian Circles oder Zerre. Noch ist das Line-up nicht vollständig. Tickets für alle drei Tage kosten 109 Euro und sind hier erhältlich.





