Normalerweise wären wir gerade mitten auf dem Höhepunkt der Festivalsaison. Dabei ist mit diesem Jahr schon der zweite Sommer angebrochen, in dem Konzerte oder gar mehrtägige Live-Events nicht regulär stattfinden können.
Obwohl es glücklicherweise einigen Veranstalter:innen möglich war, konnte nicht jedes der zahlreichen Festivals im deutschsprachigen Raum in diesem Jahr auf Alternativkonzepte umsteigen. Die Schwesterfestivals Hurricane & Southside, das Highfield bei Leipzig und das niedersächsische Deichbrand zählen normalerweise jeweils mehrere zehntausend Besucher:innen pro Jahr und werden ihre Tore erst 2022 wieder öffnen können.
Was der zweite Ausfall in Folge für die Menschen bedeutet, die hinter den Kulissen dieser Festivals tätig sind, beleuchtet die Doku-Reihe “Don’t Stop Believin’ – Festivalcrews im Ausnahmezustand” von Regisseur Carsten Christians. Darin reden Crewmitglieder und Organisator:innen über die Folgen der Pandemie für die Live-Branche im Allgemeinen und für sie persönlich. Auch Musiker:innen kommen zu Wort und beleuchten die Frage: Was bedeutet es, wenn die Lebensgrundlage wegfällt?